Hundepflege – Hygiene für den Vierbeiner

Richtige Hundepflege hört sich im ersten Moment nach sehr viel Arbeit an, ist aber im Grunde eine Sache der Regelmäßigkeit. Man sollte sich täglich etwas Zeit dafür nehmen. Eine Viertel- bis halbe Stunde wird reichen, was natürlich von Fellart und Größe des Tieres abhängt.

Beim Thema Hundepflege denkt man wohl zunächst nur an das Bürsten des Fells. Dies muss natürlich jeden Tag erfolgen, damit sich im Fell kein Schmutz oder Parasiten festsetzen können. Die Hundepflege beinhaltet aber auch das regelmäßige putzen der Augen, Ohren und der Zähne des Tieres. Außerdem zählen dazu die Pflege der Pfoten und die Entfernung von Parasiten, zum Beispiel die Entwurmung und das Entfernen von Zecken.

Die Körperhygiene ist bei unseren Vierbeinern genauso wichtig wie bei uns selbst. Der vierbeinige Hausgenosse lebt ja schließlich auf engstem Raum mit uns zusammen, und nicht selten schläft er sogar mit seinem Halter im Bett. Beide sollen gesund bleiben und dafür sorgen gute hygienischen Verhältnisse im Haus und ein gepflegtes Tier. Das Wohlbefinden des Tieres wird gefördert und eventuelle Krankheiten können schneller erkannt und behandelt werden. Darüber hinaus wird die sozialen Bindung zwischen dem Vierbeiner und seinem Herrchen oder Frauchen intensiviert und gefestigt.

Hunde schätzen Regeln, Rangordnung und Rituale sehr, regelmäßige Pflege empfinden die meisten Tiere deshalb als sehr angenehm. Lässt sich ein vierbeiniger Freund allerdings dabei nicht gern anfassen, bürsten, wehrt sich oder knurrt vielleicht sogar, liegt dies wahrscheinlich daran, dass die Rangordnung vorher nicht klar genug festgelegt wurde. Für die reibungslose Hundepflege muss der Vierbeiner den Menschen als oberstes Rudelmitglied anerkennen.

Die Grundausstattung zur Hundepflege sollte schon zu Hause vorhanden sein, bevor ein neuer Vierbeiner ins Haus kommt. Dadurch wird der neue Hausgenosse gleich an „seine“ Sachen gewöhnt und man kann sie sofort in Gebrauch nehmen.

Die Grundausstattung in der Hundepflege beinhaltet

  •  Bürsten und Kämme, je nach Fellart
  •  eine Krallenschere
  •  eine Zeckenzange
  •  Hundeshampoo

Auch an die Hundepflege sollte man vor dem Kauf eines Vierbeiners denken. Nicht jeder kann die Haare seines vierbeinigen Freundes auf Teppichen oder auf dem Sofa tolerieren. Man sollte deshalb vor dem endgültigen Kauf eines Hundes über die eigenen Gewohnheiten und Ansprüche nachdenken. Weiterhin nimmt die Hunde Pflege täglich Zeit in Anspruch, auch das sollte man bedenken. Für langhaarige vierbeinige Hausgenossen muss dabei meist mehr Zeit aufgewendet werden als für kurzhaarige. Es gibt auch Rassen, die weniger zum Haaren neigen als andere. Dies sollte in die Entscheidung für oder gegen ein Tier mit einbezogen werden.

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